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02.11.2003, 10:59 Uhr
schrottXXL
Gebranntes Kind Parzellenbesitzer
      
Beiträge: 1459 Dabei seit: 07.10.2003, 19:53 Uhr |
PHILIPP ... Ich habe dir ein paar Beiträge darüber erklärt, dass Nachfüllen bei hohem Druckaufkommen viel zu vieol Arbeit ist und zu umständlich ist, dann kommst du mit deinem Nachfüllen 
Eine HP Patrone nachzufüllen dauert - da habe ich Erfahrungen - zwischen 15 und 30 Minuten, auch wenn man schon Erfahrungen damit gesammelt hat, denn man kann die Tinte nicht so schnell da rein "pressen" und muss noch andere Schritte beachten (z.B. den Patronenfüllzustand austricksen).
Wenn du nun viel druckst und des öfteren zwei Patronen (Farbe und Schwarz) nachfüllen musst, wird dir das schnell zu blöd werden!
All zu viele Nachfüllungen machen die HP Druckköpfe übrigens auch nicht mit.
Dass die Herstellungkosten durch die Tintenpatronen ausgeglichen werden ist nicht nur bei HP bekannt. Noch extremer ist es bei Lexmark. Schaut euch mal den Lexmark Z65n an, der bietet für 85� das gleiche (Netzwerk, bei Druckern oft mit einem Aufpreis von >100� verbunden), wie Epson mit dem C82n für 300� und dabei ist der Lexmark nichtmal wirklich schlecht.
Schaut man sich das Angebot allerdings etwas genauer an, fällt einem sofort der Haken auf: Die mitgelieferten Patronen sind nur halb gefüllt und kauft man nun die winzig kleinen Patronen nach, kosten diese ein Vermögen und halten nicht wirklich lang. Die Verbrauchskosten liegen um ein 7-faches (!!!) über denen eines Canondruckers. Hinzu kommt noch, dass man für Lexmark keine und für HP so gut wie keine Nachbauten erhält (bei HP wenigstens noch fertige Refills). Bei Canon kann man so dne Druckpreis nochmals um ein Fünfaches senken (!).
Allerdings sind vergleichbare Drucker von Canon natürlich auch deutlich teurer. Bei Epson sieht's nicht unbedingt anders aus, als bei HP und Lexmark, auch hier werden billige Drucker mit teuren Patronen angeboten! Allerdings kann man hier einigerma�en günstige Nachbauten erhalten. Da Epson aber Schikanen wir aufwändig gebaute Patronen und Chips, die den Tintenfüllstand speichern, eingebaut hat, ist nachfüllen nahezu unmöglich geworden und die Nachbauten sind auch deutlich teurer, als bei Canon.
Nur bei den teuren HPs (z.B. 6122, aber nicht die 6-Farb und 8-Farb Modelle!) und den teuren Epsons (C64, C84), gehen die Verbrauchskosten in Ordnung, wobei ich darunter verstehe, dass die Verbrauchskosten im Vergleich zu den anderen Druckern auf dem Markt recht günstig sind. Wirklich in Ordnung gehen sie alle nicht - Drucker sind Abzocke pur.
Auch die oftmals als supergünstig im Verbrauch gelobten Laserdrucker sind nicht das Wahre. Die billigen S/W-Laser unter 300� sind im Verbrauch alle (!) teurer, als ein Canon i560 mit Originaltinte (!). Bei den Farblasern sieht das ganze noch schlimmer aus ... ----- Bleib cool man(n)!
Und lass dich nicht durch Philipp's Gespamme aus der Ruhe bringen ...  Dieser Beitrag wurde am 02.11.2003 um 11:02 Uhr von schrottXXL verändert |